Susana Kessler

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CHAKREN UND ASANAS

CHAKREN UND ASANAS

Das Wort Chakra bedeutet wörtlich "Rad", wird aber auch als "Wirbel" interpretiert und beschreibt die Idee eines Energiezentrums, Regulators von Energieflüssen (Prana) in unserem Körper. Nach hinduistischen und buddhistischen Traditionen sind die Chakren in der Tat die menschlichen Stärken, die mit Organen und Drüsen verbunden sind.

Die sieben Hauptchakren sind alle mit wichtigen Organen und endokrinen Drüsen verbunden, die die Hormonproduktion regulieren.

Muladhara: Gonaden (Hoden bei Männern und Eierstöcke bei Frauen). Perineum.

Svadhisthana: Nebennieren. Blase. Plexus hypogastricus.

Manipura: Bauchspeicheldrüse. Nabel. Zöliakie (oder solarer) Plexus.

Anahata: Thymusdrüse. Herz. Plexus cardiacus. Visuddha: Schilddrüse. Kehlkopf. Plexus oropharyngeus. Ajna: Hypophyse, Zirbeldrüse (Epiphyse).

Sahasrara: Fontanelle.

Die Hauptchakren sind mit Formen und Farben verbunden und dies ermöglicht uns eine einfachere Visualisierung sowohl während Asanas als auch in der Meditation. Aus der Sicht des Yoga lässt uns die Assoziation einiger Asanas (Positionen) mit den Chakren besser verstehen, welche Vorteile sie für unseren Körper haben können. In der Tat ist bekannt, dass Yoga nicht nur klare Vorteile auf der Ebene der Muskeln hat, sondern auch den Gesundheitszustand unserer inneren Organe verbessert. Die unten beschriebenen Positionen sind offensichtlich nicht die einzigen, die mit den 7 Hauptchakren in Verbindung gebracht werden können, aber sie sind einige Beispiele dafür, wie wir bei der Arbeit mit bestimmten Körperteilen unsere inneren Organe "massieren" können, wodurch die lokale Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des betreffenden Organs verbessert wird. Eine ständige Praxis von Asanas kann uns helfen, an diesen Punkten zu arbeiten und problematische Situationen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Muladhara – Setu Bandha Sarvangasana (rot)

Muladhara ist das Basischakra, unsere Wurzel, der irdischste Teil und die Position der Brücke ist perfekt für dieses Chakra. Mit unseren Füssen fest auf dem Boden und unserer Herzöffnung schafft diese Asana eine perfekte Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele.

Svadhisthana – Bhujangasana (orange)

Svadhisthana ist das zweite Chakra, verbunden mit dem Element Wasser und verbunden mit den Aspekten Flow, Veränderung, Sexualität und Fortpflanzung. Sein Zentrum umfasst das Kreuzbein, die Nieren und die Geschlechtsorgane, so dass die Position der Kobra perfekt ist, um diesen Energiepunkt zu stimulieren.

Manipura – Dhanurasana (gelb)

Manipura ist das Nabelchakra, das daher mit den Bauchorganen wie Magen, Milz, Leber und Bauchspeicheldrüse verbunden ist. Dieses Zentrum kann mit Techniken oder Asanas mit Uddiyana Bandha oder tiefen Eröffnungspositionen wie Dhanurasana oder Twists stimuliert werden.

Anahata – Ustrasana (grün)

Eine perfekte Asana, um Anahata, das Herzchakra, zu stimulieren, ist die Position des Kamels. Mit dieser Position werden wir in der Tat den vorderen Teil unserer Brust auf das Maximum vergrössern, die Schulterblätter verbinden und den Rumpf nach oben bewegen. In dieser Öffnungsposition können wir starke Emotionen erleben... Lasse sie einfach auftauchen und geniesse den Moment.

Vishuddha – Matsyasana (hellblau)

Eine Position, um diesen Energiepunkt zu stimulieren und zu öffnen, ist Matsyasana, die Position des Fisches. Dieses Chakra ist symbolisch mit unserer Fähigkeit zu kommunizieren und sich auszudrücken, aber auch mit unserer Kreativität verbunden.

Anja – Balasana (lila)

Dieses Chakra ist mit zwei sehr wichtigen Drüsen verbunden: der Zirbeldrüse, die für die Schlaf- und Wachzyklen verantwortlich ist, und der Hypophyse, die die endokrine und metabolische Aktivität des ganzen Körpers steuert. Eine Asana, die an diesem Chakra arbeitet, ist Balasana, die Position des Kindes. Diese Position wird oft zu Beginn der Praxis ausgeführt, um Konzentration und Loslösung zu unterstützen und dem Geist zu helfen, sich auf die körperliche Praxis des Yoga zu konzentrieren.

Sahasrara – Padmasana (weiss oder alle Farben)

Das siebte Chakra, das als Lotusblume mit tausend Blütenblättern dargestellt wird, symbolisiert die Loslösung von der Illusion, die für ein höheres Bewusstsein unerlässlich ist.

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Susana Kessler

Geboren 1969. Aufgewachsen im Kanton Aargau. Verheiratet und Pflegemutter von 2 Kindern. Geschäftsführerin Feldenkrais Praxis Speicher, St.Gallen und Wil seit 2002. 1997 begann ich meine Feldenkrais Ausbildung. Ich habe 5 Jahre Feldenkrais Ausbildung in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Danach jedes Jahr 1 bis 3 Wochen Weiterbildung. Mit Yoga begann ich schon mit 20 Jahren. Doch erst im 2020 absolvierte ich in Indien im Ashram in 5 Wochen 200 Lektionen Yoga. Ich bin International anerkannte Yoga Lehrerin. Auch im Yoga mache ich regelmässig Weiterbildung. Vor allem lerne ich von Reinhard Gammenthaler KundaliniYoga-Parampara.