Susana Kessler

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DAS OM-MANTRA

DAS OM-MANTRA

Das Om-Mantra besteht aus einer einzigen Silbe, diese Art von Mantra ist als Bija (Samen) -Mantra bekannt. Es ist am einfachsten zu merken und zu rezitieren; es ist sehr mächtig. Es wird angenommen, dass, so wie ein kleiner Samen einen majestätischen Baum enthält, jede Silbe grosse Mengen an spiritueller Weisheit und kreativer Stärke enthält. Eines der ältesten und bekanntesten ist das Mantra Om.

Om wird oft pranava genannt, wörtlich "summend", ein Wort, das von Pranu kommt, "nachhallen" und von der Wurzel nu "was der Begriff für Lob oder Befehl ist", aber auch "für Klang oder Wein". Es ist der Klang, der der Transzendenz zugeschrieben wird.

Om ist der Urklang dieser Welt und des ganzen Universums, sagen die alten Schriften. Es gilt auch als das Wurzelmantra, aus dem alle anderen Mantras entstehen. Laut der Katha Upanishad (2,15) ist om das "Wort, das alle Veden umfasst".

Patanjali sagt, dass wenn wir diese heilige Silbe singen und gleichzeitig über ihre Bedeutung nachdenken, unser Bewusstsein zu einem Punkt (bindu) wird und sich auf die Meditation vorbereitet.

Yogis betrachten oft die drei Teile, aus denen Om besteht. Tatsächlich besteht das Mantra eigentlich aus drei Buchstaben, a, u und m. Jeder dieser drei Teile hat zahlreiche metaphysische Assoziationen, die als "Bija-Mantra" für die Meditation verwendet werden können. Zum Beispiel repräsentiert "a" unseren Wachzustand, der auch das subjektive Bewusstsein der Aussenwelt ist. „u“ repräsentiert den Traumzustand oder das Bewusstsein unserer inneren Welt von Gedanken, Träumen, Erinnerungen und so weiter. Schliesslich ist „m“ der Zustand des tiefen und traumlosen Schlafes und die Erfahrung der endgültigen Einheit.

Wenn wir über die Bedeutung jedes dieser Buchstaben nachdenken, indem wir sie singen, werden wir durch die drei Zustände unseres gewöhnlichen Bewusstseins zum vierten Teil des Mantras, dem lautlosen Klang, geführt. Die Schwingung löst sich langsam in Stille auf, ein Symbol für den transzendenten Bewusstseinszustand. Diese Stille ist die Krone des Mantras, sie wird in der Maitri Upanishad als "friedlich, still, furchtlos, schmerzlos, gesegnet, zufrieden, fest, unbeweglich, unsterblich, unerschütterlich und ausdauernd" beschrieben. Dies ist der vierte Bewusstseinszustand, der "Turiya" genannt wird.

Symbole

Das aus dem Sanskrit abgeleitete Symbol von Om hat eine Bedeutung, die die des Klangs nachzeichnet. Die materielle Welt, der Wachzustand, wird durch die grosse untere Kurve symbolisiert. Der Zustand des Tiefschlafs wird durch die obere Kurve auf der linken Seite dargestellt. Der Traumzustand, der zwischen dem Wachzustand unten und dem Zustand des Tiefschlafs oben liegt, wird durch den Zusammenfluss der Linien der beiden anderen Zustände erzeugt. Der Punkt und der Halbkreis sind vom Rest getrennt und regeln das Ganze. Der Punkt (bindu) repräsentiert den "turiya" -Zustand des absoluten Bewusstseins. Der offene Halbkreis symbolisiert die Unendlichkeit und die Tatsache, dass die Bedeutung des Punktes nicht erfasst werden kann, wenn man sich auf einen endlichen Gedanken beschränkt, der auf die Materie beschränkt ist.

Die Kraft des Om-Gesangs

Om Gesang vertreibt alle weltlichen Gedanken und beseitigt Ablenkungen und verleiht dem Körper neue Kraft.

Du kannst es singen, wenn du dich deprimiert fühlst und du wirst wieder mit Kraft gefüllt sein.

Die rhythmische Aussprache von Om macht den Geist gelassen und fokussiert und vermittelt die spirituellen Qualitäten, die Selbstverwirklichung garantieren.

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Susana Kessler

Geboren 1969. Aufgewachsen im Kanton Aargau. Verheiratet und Pflegemutter von 2 Kindern. Geschäftsführerin Feldenkrais Praxis Speicher, St.Gallen und Wil seit 2002. 1997 begann ich meine Feldenkrais Ausbildung. Ich habe 5 Jahre Feldenkrais Ausbildung in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Danach jedes Jahr 1 bis 3 Wochen Weiterbildung. Mit Yoga begann ich schon mit 20 Jahren. Doch erst im 2020 absolvierte ich in Indien im Ashram in 5 Wochen 200 Lektionen Yoga. Ich bin International anerkannte Yoga Lehrerin. Auch im Yoga mache ich regelmässig Weiterbildung. Vor allem lerne ich von Reinhard Gammenthaler KundaliniYoga-Parampara.