Susana Kessler

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MULA BANDHA; WIE MAN ES MACHT

MULA BANDHA; WIE MAN ES MACHT

Es wird dir während einer Yogastunde oder beim Lesen eines Buches vorgekommen sein, das Wort

Bandha anzutreffen. Aber was sind sie und wie werden sie richtig praktiziert?

Bandha ist ein Sanskrit-Wort, das bedeutet, zu binden, zu vereinen, zu greifen oder sogar zu straffen. Es zeigt Kontraktionen oder Verschlüsse bestimmter Teile unseres Körpers an. Wir verwenden diesen Verschluss während der Praxis von Asanas, um die Energie des Körpers an bestimmten Punkten einzuschliessen und zu verhindern, dass sie sich zerstreut. Im Allgemeinen sind es drei Bänder, die wir in unserem Körper verwenden.

Die grossen Meister des Yoga sind sich einig, dass man beim Meistern der Bandha die Praxis des Yoga beherrscht. Bandhas helfen, alle inneren Systeme des menschlichen Körpers zu regulieren und zu kontrollieren, hormonelle, sexuelle, metabolische, verdauungsfördernde.

Für Frauen: Bandhas sollten während der Schwangerschaft nicht praktiziert werden.

Sehen wir uns insbesondere Mula Bandha an: In gewisser Weise ist Mula Bandha das am einfachsten zu erklärende Bandha. Ganz einfach können wir uns vorstellen, wie wenn wir auf die Toilette müssten, aber es hat keine und dann müssen wir die Beckenbodenmuskulatur leicht zusammenziehen.

Im Sanskrit bedeutet Mula Wurzel und daher ist Mula Bandha die Kontraktion oder der Abschluss oder die Sperre unserer Basis. Eng verwandt mit dem Muladhara Chakra.

Du kannst es leicht versuchen, sowohl im Stehen als auch im Sitzen und in einer Asana. Bei Männern zieht sich die Muskulatur genau in der Mitte zwischen Anus und Hoden zusammen. Bei Frauen hingegen müssen die Muskeln im unteren Teil des Beckenbodens hinter dem Gebärmutterhals zusammen gezogen werden. Anfangs kann die Kontraktion umfangreicher sein, in dem Sinne, dass wir dazu neigen, alles zusammenzuziehen, aber mit der Zeit und Übung wird es für dich viel einfacher sein und du wirst in der Lage sein, dich selbst zu perfektionieren und nur die Mula Bandha zu kontrahieren und den Rest entspannt zu lassen.

Nun, diese Kontraktion mag für dich einfach sein, aber denke daran, dass Mula Bandha für die gesamte Dauer der Yoga-Übung durchgeführt werden sollte. Es gibt viele Gründe und Vorteile, aber der erste Effekt ist einfach, dass die Energie nach oben fliessen kann und nicht nach unten oder aussen. Wenn deine Energie gezwungen ist, nach oben und in den Körper zu fliessen, wirst du feststellen, dass sie während der Übung wachsen wird, was dir ein überraschendes, heiteres Gefühl gibt.

Mit der Zeit wird diese Leichtigkeit, die durch die Zunahme der inneren Energie kommt, dich vor Ermüdung während der Übungen bewahren. Positionen, welche für eine lange Zeit gehalten werden, oder wenn du während der Lektion ein weiteres Chatarunga machen wirst, wirst du feststellen, dass es einfacher sein wird als das erste, das du zu Beginn der Lektion gemacht hast.

In einem wissenschaftlicheren Sinne stimuliert Mula Bandha die Beckennerven, das Genitalsystem, das endokrine System und das Ausscheidungssystem. Es hat sich auch gezeigt, dass es Verstopfung und Depressionen lindert.

Ich lade dich ein, es zunächst an Positionen auszuprobieren, die du kannst. Halte das Mula Bandha für die gesamte Zeit der Position, es dient in Gleichgewichtspositionen oder sogar alle umgekehrten Positionen beizubehalten. Probiere es aus und erhöhe dann die Zeit, um in mehreren Positionen zu spannen, und langsam wirst du feststellen, dass es für die gesamte Lektion hält.

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Susana Kessler

Geboren 1969. Aufgewachsen im Kanton Aargau. Verheiratet und Pflegemutter von 2 Kindern. Geschäftsführerin Feldenkrais Praxis Speicher, St.Gallen und Wil seit 2002. 1997 begann ich meine Feldenkrais Ausbildung. Ich habe 5 Jahre Feldenkrais Ausbildung in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Danach jedes Jahr 1 bis 3 Wochen Weiterbildung. Mit Yoga begann ich schon mit 20 Jahren. Doch erst im 2020 absolvierte ich in Indien im Ashram in 5 Wochen 200 Lektionen Yoga. Ich bin International anerkannte Yoga Lehrerin. Auch im Yoga mache ich regelmässig Weiterbildung. Vor allem lerne ich von Reinhard Gammenthaler KundaliniYoga-Parampara.