Susana Kessler

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PRANAYAMA

PRANAYAMA

Was ist Prana

Meister B.K.S. Iyengar schreibt in seinem "Theorie und Praxis des Pranayama": "Prana ist die Energie, die das Universum auf all seinen Ebenen durchdringt. Es ist physische, mentale, intellektuelle, sexuelle, spirituelle und kosmische Energie. Alle pulsierenden Energien sind Prana. Alle physikalischen Energien wie Licht, Wärme, Schwerkraft, Magnetismus und Elektrizität sind ebenfalls Prana. Es ist der erste Motor aller Aktivitäten."

Nach den Upanishaden ist Prana das Prinzip des Lebens und des Bewusstseins. Es ist der Atem des Lebens in allen Wesen im Universum, die dank ihm geboren werden und leben, und wenn sie sterben, löst sich ihr individueller Atem in den kosmischen Atem auf. Prana wird normalerweise als Atem übersetzt, aber dies ist nur eine seiner vielen Manifestationen im menschlichen Körper. Die alten indischen Weisen berichteten über alle lebenswichtigen Funktionen auf fünf Arten von Lebensenergie (Prana-Vayu). Die ersten beiden waren genau Prana – die Energie der Thoraxregion, die die Atmung steuert – und Apana – die sich im Unterbauch bewegt und die Beseitigung von Exkrementen kontrolliert. In Pranayama wird Prana-Vayu durch Einatmen aktiviert, während Apana-Vayu durch Ausatmen aktiviert wird.

Die Bedeutung von Pranayama

"Prana" bedeutet Atmen, Leben, Vitalität, Energie oder Kraft. "Ayama" bedeutet Ausdehnung, Länge, Amplitude, Regulierung, Verlängerung, Einschränkung oder Kontrolle. Das Wort "Pranayama" bedeutet daher die Verlängerung des Atems und seine Kontrolle.

Pranayama ist eine Kunst und hat Techniken, um die Atmungsorgane absichtlich, rhythmisch und intensiv zu bewegen und zu erweitern. Es besteht aus einem langen, langwierigen subtilen Fluss von Einatmen (Puraka), Ausatmen (Rechaka) und Atemanhalten (Kumbhaka). Die Praxis von Pranayama verbessert die Kapazität der Lunge und ermöglicht eine optimale Atmung, was auch zu einer konsequenten Verbesserung der Durchblutung im Körper führt.

Der Geist und der Atem

Im alten Text von Hatha Yoga Pratipika steht geschrieben: "Wenn der Atem konstant oder unbeständig ist, ist es auch der Geist und mit ihm der Yogi. Also musst du deinen Atem kontrollieren." Während die Praxis der Asanas die Hindernisse beseitigt, die den Fluss des Prana verhindern, reguliert die Pranayama-Praxis diesen Fluss im Körper. Es reguliert auch alle Gedanken des Yogi, seine Wünsche und Handlungen und gibt das enorme Gleichgewicht und die Willenskraft, die notwendig sind, um Meister seiner selbst zu werden.

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Susana Kessler

Geboren 1969. Aufgewachsen im Kanton Aargau. Verheiratet und Pflegemutter von 2 Kindern. Geschäftsführerin Feldenkrais Praxis Speicher, St.Gallen und Wil seit 2002. 1997 begann ich meine Feldenkrais Ausbildung. Ich habe 5 Jahre Feldenkrais Ausbildung in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Danach jedes Jahr 1 bis 3 Wochen Weiterbildung. Mit Yoga begann ich schon mit 20 Jahren. Doch erst im 2020 absolvierte ich in Indien im Ashram in 5 Wochen 200 Lektionen Yoga. Ich bin International anerkannte Yoga Lehrerin. Auch im Yoga mache ich regelmässig Weiterbildung. Vor allem lerne ich von Reinhard Gammenthaler KundaliniYoga-Parampara.