Susana Kessler

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VERKÖRPERTE EMOTIONEN UND YOGA

VERKÖRPERTE EMOTIONEN UND YOGA

Emotionen beeinflussen unseren Organismus und unser Wohlbefinden, weshalb wir sagen, dass Emotionen in unserem Körper verkörpert sind.

Versuche dich an eine Zeit in der Vergangenheit zu erinnern, in der du gute Nachrichten erhalten hast. Mit ziemlicher Sicherheit fühltest du dich glücklich und besonders fit.

Wenn wir andererseits versuchen, uns an eine Zeit zu erinnern, in der wir uns sehr unter Druck

 

gesetzt fühlten, hatten wir wahrscheinlich auch Kopfschmerzen, oder vielleicht waren unsere Schultern verspannt und schmerzend. Wie oft haben wir vor einer wichtigen Prüfung oder einem Vorstellungsgespräch Magenschmerzen verspürt?

Emotionen haben daher einen starken Einfluss auf unseren Körper, wir spüren sie jeden Tag. Aber diese Emotionen lassen sich nicht so leicht loswerden, weit davon entfernt! Die Emotionen werden oft in unseren Zellen gespeichert. Deshalb sprachen die alten weisen Yogis von verkörperten Emotionen.

Wie läuft dieser Prozess ab?

Wenn wir uns in einer Situation mit grossem Stress befinden, muss unser Gehirn Millionen von Reizen gleichzeitig verarbeiten. Und dies in sehr kurzer Zeit!

Um all dies bewältigen zu können, leitet das Gehirn übermässigen Stress an die Organe weiter, welche dann die Emotionen in ihrer Fasersubstanz speichern. Aus diesem Grund wird eine psychosomatische Reaktion wie Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen ausgelöst.

Die Organe behalten jedoch die Emotion (auch wenn wir sie nicht mehr fühlen) und dies kann uns auf lange Sicht anfälliger für Krankheiten machen.

So wie die Organe verkörperte Emotionen enthalten, speichern auch die Muskeln und Bänder diese Empfindungen.

Unser physischer Körper kann durch die Emotionen, die wir erleben, verändert werden. Candance Pert

Was also tun, um die in unserem Körper gefangenen Emotionen loszulassen?

Yogis nutzen dafür Asanas. Dank Yoga bewegen wir in der Tat unseren ganzen Körper: Wir stärken unsere Muskeln und dehnen sie, wir schaffen eine echte Massage für die inneren Organe. Und mit ständiger Übung können wir uns von den Emotionen befreien, die unseren physischen Körper konditionieren.

Deshalb fühlen wir uns manchmal nach einer Yogastunde frustriert oder traurig oder vergiessen vielleicht während Savasana ein paar Tränen. Es ist emotionale Befreiung. Wir müssen uns also überhaupt keine Sorgen machen.

Normalerweise sind die Punkte des Körpers, in denen wir mehr Spannung ansammeln und in denen folglich Emotionen stecken bleiben:

  • Schultern und Nacken
  • auch Becken
  • Kiefer

Jedes Organ entspricht nach der Psychosomatik einer symbolischen Sprache. Sehen wir uns einige Beispiele an:

  • Rücken: Wenn er steif ist, deutet dies auf eine starke Eigensinnigkeit hin, während der gekrümmte Rücken den Gewichten entspricht, die wir im Leben
  • Halswirbelsäule und Schultern entsprechen der Herrschaft der Vernunft (Kopf) über die Emotionen.
  • Beim Herzgeht es um unser persönliches Streben nach Glück.
  • Der Darm ist mit Angst
  • Die Haut (das grösste Organ in unserem Körper!) bildet die Grenze zwischen uns und anderen.

Wenn wir Asanas praktizieren und uns danach entspannen, können wir diese gefangenen Emotionen loslassen.

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Susana Kessler

Geboren 1969. Aufgewachsen im Kanton Aargau. Verheiratet und Pflegemutter von 2 Kindern. Geschäftsführerin Feldenkrais Praxis Speicher, St.Gallen und Wil seit 2002. 1997 begann ich meine Feldenkrais Ausbildung. Ich habe 5 Jahre Feldenkrais Ausbildung in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Danach jedes Jahr 1 bis 3 Wochen Weiterbildung. Mit Yoga begann ich schon mit 20 Jahren. Doch erst im 2020 absolvierte ich in Indien im Ashram in 5 Wochen 200 Lektionen Yoga. Ich bin International anerkannte Yoga Lehrerin. Auch im Yoga mache ich regelmässig Weiterbildung. Vor allem lerne ich von Reinhard Gammenthaler KundaliniYoga-Parampara.